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Baubericht robbe T-REX 550E V2


Welcher T-REX ist der Beste?
Alan Szabo hat in Facebook einmal geschrieben: "550 E". Tatsächlich werden Helis dieser Größe oft auf Treffen geflogen, ihre Vorteile sind: Die 6S-Akkus sind erschwinglich und es braucht noch kein High-End Ladeequipment. Optimales Verhältnis von Größe und Handling. Groß genug um satt und präzise in der Luft zu liegen und klein genug um einfach mal schnell ein paar Runden zu drehen.
Da robbe/Align gerade ganz neu die überarbeitete Version V2 des beliebten T-REX 550E anbietet, habe ich eine Super Combo mit robbe Roxxy Regler und Helicommand aufgebaut und getestet. Um es vorweg zu nehmen: Echt prima der Kleine!
Der Aufbau
T-REX-typisch einfach, präzise und durchdacht. Hier braucht es keine weiteren Ausführungen, es passt einfach alles!
Die Komponenten
Obwohl der T-REX 550E nur Blätter mit 520...550mm hat, verwendet er die gleichen leistungsstarken Servos in Standardgröße wie seine großen Brüder 600 und 700. Die in den Supercombos enthaltenen DS610 für die Taumelscheibe sind hervorragende Servos und verrichten auch im 600EFL Pro sowie im 700 Nitro Pro tadellos ihren Dienst. Als Empfänger verwende ich den robbe/Futaba R6203SB 2,4 GHz FASST. Dieser S.BUS Empfänger ist unglaublich klein und leicht und im Einsatz mit dem 3GX oder dem HC3X optimal. Er wird mit per S.BUS, also nur mit einem Kabel, mit dem Flybarless-System verbunden. Damit wird die Verkabelung zu einem Kinderspiel.
Zur Ansteuerung des Rigid-Kopfes verwende ich wieder das HC3X von robbe/HeliCommand. Ich fliege alle meine Helis, vom T-REX 450 Pro bis zum T-REX 700 Nitro Pro damit und bin restlos zufrieden. In der robbe Supercombo ist der Roxxy BL Control 9100-6 sowie das passende Programmiergerät beigelegt. Dieser Regler hat ein gutes Regelverhalten und verfügt über ein ausreichend dimensioniertes BEC was eine zusätzliche Empfängerstromversorgung überflüssig macht. Ich fliege momentan 6S Akkus mit 5000mAh und 40C Entladerate.
Was ist neu an der V2
Erst auf den zweiten Blick entdeckt man die Neuerungen, die den V2 vom bisherigen T-REX 550E unterscheiden. Äußerlich erkennt man die neuen geschraubten Blatthalter und das neue Zentralstück des 600EFL Pro am Kopf und das neue Heckgetriebe mit den verstärkten Seitenteilen. Schaut man dem Heli etwas unter die Haube entdeckt man ein schräg verzahntes Ritzel welches jetzt im Modul 1 ausgeführt ist. Im neuen, natürlich ebenfalls schräg verzahnten Hauptrad, steckt der neue verstärkte Freilauf des T-REX 600 Pro,
Einbau der Elektronik
Die Verkabelung lässt sich im T-REX 550E sehr gut nahezu unsichtbar in der Innenseite des Chassis vornehmen. Die Kabel der TS-Servos haben eine ausreichende Länge, wenn das Flybarless-System auf der unteren Plattform eingebaut wird. Mit dem HeliCommand ist das kein Problem, es gibt ja keine Knöpfe und Potis an die man für das Setup kommen muss. Ich versehe alle Kabel mit einem Nylon-Strumpf und schrumpfe die Enden zusätzlich ein. Das ist ein wenig gesponnen, aber so kann absolut nichts blank scheuern und chic aussehen tut es auch. Außerdem kann ich so die Kabellänge optimal hin falten. Noch besser wäre natürlich zurecht schneiden und neu crimpen, aber ich besitze leider keine Crimpzange. (liebes Christkind, ich kann Dir sagen wo man die bekommt :-)
Den Roxxy Regler habe ich flach auf der Bodenplatte des Chassis befestigt, so reicht auch hier das Kabel ohne Verlängerung bis zum HC3X. Meine erste Befürchtung, die Abwärme des Motors könnte den Regler zu stark erwärmen, hat sich bisher nicht bestätigt, mal sehen ob es im Sommer so bleibt.
Nachtrag Mai 2012: Der Roxxy 9100-6 erwärmt sich auf der Bodenplatte unter dem Motor doch ziemlich. Deshalb hat meine Bodenplatte eine kleine Aussparung bekommen, in die ich einen ausgeschlachteten Kühlkörper aus einem PC eingelassen habe. Darauf habe ich den Regler geklebt und mit Kabelbindern gesichert.
Für alle die jetzt unsicher werden: Auch ohne Kühlkörper hatte ich keine Abschaltung oder Ausfälle.
Für die Pragmatiker: Einfach den Regler außen dran pappen geht viel schneller und da wird er aktiv vom Abwind gekühlt - Sieht halt nicht so schick aus :-)
Meine Akkus haben, wie schon im T-REX 600, 6mm Goldstecker bekommen. 6mm sind sicher etwas überdimensioniert, aber so kann ich das eh schon vorhandene Ladekabel nutzen. Beim Roxxy Regler liegt ein dicker Widerstand als Blitzschutz bei. Er sorgt für ein langsames Laden der Kondensatoren im Regler und verhindert den Funken und die damit verbundene Erosion am Stecker. Ich habe von einem alten Chinch-Stecker die Außenschale mit an die Minus-Buchse gelötet und diese über den Widerstand mit dem Kabel des Reglers verbunden. Damit geht das Anstecken prima, ohne Gesprotzel und ohne Gefummel.
Settings
Sender:
Regleröffnung 60% für Normal, 70% für Idle1 und 78% für Idle2 (das braucht kein Mensch)
Servowege alle 100%, kein Expo auf Taumelscheibe, 30% Expo auf dem Heck
Roxxy BL Control 9100-6:
SELECT BATTERIE | Lipo, CUT OFF VOLTAGE | Auto, CUT OFF TYPE | Soft Off,
MOTOR DIRECTION | Normal, ADVANCE TIMING | 20°, ACCELERATION | Low,
START POWER | LOWEST, RESPONSE OF GOV | Slowest,
GOVENER ON/OFF | On, MOTOR POLE NUM | 6, GEAR RATIO | 10.2:1,
MAXIMUM RPM | 002169, AVERAGE RPM 002150 RPM
HC3Xbase:
Diagnose: (Werte vom Sender Normal) Heckkreisel Heading Empf. 50%, Kopfkreisel 40%
Mischer: Servowege für Roll und Nick: 70, Pitch-Weg: 75
RIGID: Direktsteueranteil: 3, Nick-Filter: 3
Fazit
Meine Erwartungen an diesen Hubschrauber wurden weit übertroffen. Es lässt sich herrlich leichtfüßig durch die Luft bewegen und ist angenehm leise. Der Antrieb ist optimal auf die Hubschraubergröße abgestimmt und genehmigt sich einen durchschnittlichen Strom von rund 40A bei einer Regleröffnung von 60%. Mit dieser angenehmen Drehzahl kann ich alle Figuren fliegen, das Heck steht sehr stabil und ist dank HC3X dennoch schön knackig und wendig. Die perfekte Maschine für alle, die nach dem 450er einen großen Hubschrauber fliegen wollen, sich aber vor den Kosten eines 12S Antriebs scheuen. Aber auch 700er Piloten haben ihren Spaß an diesem Modell, geht er doch ohne Rückbank umlegen in Mamas Auto und wird nicht so schnell klein am Himmel wie Modelle der 450er Klasse.
Euer Joshua

Flugmodell Club FMC Renchtal e.V.